The Rape of Lucretia
Luzerner Theater, 2022

„Diese Frau. Wir kennen sie nicht. Und doch wissen wir instinktiv, wer sie ist, was mit ihr geschieht. Oder bereits geschehen ist?“

 

– Jürgen Otten, Opernwelt

 

Das Luzerner Theater zeigt Benjamin Brittens frühe Kammeroper „The Rape of Lucretia“  in einer absolut sehenswerten Inszenierung der Videokünstlerin Sarah Derendinger. Kraftvolle Bilder erzählen von politischem Chaos und ausschweifender Dekadenz sowie  vom tragischen Schicksal Lucretias, die nach ihrer Vergewaltigung Selbstmord begeht. Derendinger gelingt es meisterhaft, die versteckten Interessen der Protagonisten Schicht um Schicht und Video um Video frei zu legen. 

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Musikalische Leitung
Jesse Wong

Regie und Video
Sarah Derendinger

Bühne
Thomas Boudewijn

Kostüme
Sophia Schneider

 

Female Chorus
Eyrun Unnardsdottir

Male Chorus
Robert Maszl

Lucretia
Solenn Lavanant Linke

Lucia
Tania Lornezo

Bianca
Marcela Rahal

Collatinus
Christian Tschelebiew

Tarquinius
Vladyslav Tlushch

Junius
Sebastian Peris

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„Bilder, die unter die Haut gehen."

 

– Jürgen Otten, Opernwelt

„Lyrisch, intensiv, inwendig. Es sind Bilder, in denen sich die ganze Einsamkeit einer Frau spiegelt, die zur Liebe geboren wurde, diese aber nicht leben darf. Bilder, in denen neben der Schönheit zugleich die Verzweiflung darüber wohnt, dass sie verschwunden ist.“

 

– Jürgen Otten, Opernwelt